Formen von Erektionsstörungen
Erektionsstörungen sind häufig. Es können psychische oder körperliche Ursachen geben. Wir als Urologen sind für Sie da. Sprechen Sie uns an.
Kompetenzen
Die Schwellkörper
Die Schwellkörper sind Geflechte aus Arterien oder Venen, die aus Hohlräumen bestehen und sich bei sexueller Erregung mit Blut füllen, was zur Aufrichtung (Erektion) führt. Dabei kommt es erst zu erhöhter Blutzufuhr und dann zu einem gedrosselten Abfluss des Blutes im Gewebe. Kommt es zu Erektionsproblemen durch körperliche Verursacher, liegt es oftmals an einer Störung von Blutzufuhr und Abfluss, oder einer Störung des Ausgleichs.


Ursachen der Erektionsstörung
Wenn eine bestehende Erektion nicht aufrecht erhalten werden kann, oder keine Erektion zu stande kommt, kann das verschiedene Ursachen haben:
- Die meisten Fälle entstehen aufgrund körperlicher Ursachen, insbesondere durch Durchblutungsstörungen, Diabetes, Bluthochdruck oder Gefäßerkrankungen.
- Auch Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Alkohol oder Übergewicht spielen eine wesentliche Rolle.
- Gravierende Ursachen können über eine Testosteron- und PSA-Analyse ausgeschlossen werden.
- Außerdem können auch hormonelle Störungen (Testosteronmangel) verantwortlich sein.
- Auch externe Faktoren wie (Operations-)Verletzungen oder bestimmte Medikamente wie Blutdrucksenker (z.B. Betablocker, Diuretika), Antidepressiva, Entwässerungsmittel und Lipidsenker können Erektionsprobleme auslösen.
- Letztlich dürfen psychische Ursachen für eine gestörte Erektion nicht vernachlässigt werden. So können Konflikte oder mangelnde Kommunikation in der Partnerschaft zu Schwierigkeiten führen, aber auch beruflicher oder privater Stress und Leistungsdruck, oder psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angsterkrankungen oder Burnout.
Die Therapie der Erektionsstörung
Um das Zustandekommen und Aufrechterhalten einer Erektion wieder in den Griff zu kriegen gibt es neben der Möglichkeit von Verhaltensanpassung medikamentöse und operative Therapieansätze. In den meisten Fällen bevorzugen Patienten vor einem operativen Eingriff zunächst eine medikamentöse Therapie.

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